TIPPS & TRICKS für die Bewerbung
   
 
 

Abschlusszeugnis der Realschule
Bei Mäckes wäre das anders
 

Ob Hongkong, London, Krefeld oder Viersen: Rund um die Welt ist ein Big Mac ein Big Mac. Leider ist das mit den Produkten der Schulwelt völlig anders. Da hat das, was viele Ausbilder noch heute Mittlere Reife nennen, allein in Deutschland fünf verschiedene Namen.

In den meisten Bundesländern erlangt man in der Realschule schlicht den Realschulabschluss. In Nordrhein-Westfalen und Brandenburg heißt dieser Abschluss aber Fachoberschulreife, gerne auch Mittlerer Bildungsabschluss genannt. Hat man sowohl in den Haupt- wie auch in den Nebenfächern mindestens einen Notenschnitt von drei, ist es die qualifizierte Fachoberschulreife, mit der man auf das Gymnasium wechseln kann.

Qualifizierter Sekundarabschluss I heißt das Abschlusszeugnis der Realschule in Rheinland-Pfalz. Nur Sekundarabschluss in Niedersachsen. In Berlin und im Saarland spricht man vom Mittleren Schulabschluss.

In NRW muss man übrigens seit 2006 / 2007 für das Erlangen dieses Big Macs am Ende der 10. Klasse eine Prüfung machen. Das gilt hier, wie in Berlin und Brandenburg, auch für Gymnasiasten, die nach der 10. mit einem offiziellen Abschluss von der Schule gehen wollen.

Um es noch ein wenig komplizierter zu machen, bekommt man den mittleren Bildungsabschluss/FOR auch auf Hauptschulen. Wenn man die Klasse 10, Typ B, besucht und die gleiche zentrale Abschlussprüfung wie die Realschüler besteht. Gymnasiasten indes haben den Abschluss automatisch mit dem Versetzungszeugnis in die 11. Klasse, die sogenannte erste Qualifikationsphase.

Darauf erst mal einen Big Mac. Einfach einen Big Mac.
 

 


Das Vorstellungsgespräch

Vorbereitung ist

die halbe Miete
Eine tolle Bewerbung zu schreiben ist die eine

Sache. Doch was mache ich, wenn der ersehnte Brief mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus flattert oder das Telefon klingelt? Erst einmal tief durchatmen und Dich freuen, denn eine Einladung zu bekommen, ist ein kleiner Erfolg. Damit aus diesem aber ein großer wird, musst Du ein paar Dinge vor- und während des Gesprächs beachten…

Vorbereitung ist die halbe Miete
Wir gehen mal davon aus, dass Dir bereits klar ist, warum Du Dich auf eine bestimmte  Ausbildungsstelle beworben hast und warum diese zu Dir passt. Dennoch kann es nie schaden, Dein Wissen über das Unternehmen und dessen Aufgaben noch einmal aufzufrischen, zumal Dein Gegenüber auch manchmal gerne wissen möchte, warum Du gerade bei ihm arbeiten möchtest. Somit bist Du im Fall solcher Fragen bestens gewappnet und kannst mit Deinem Wissen punkten. Nimm Dir ruhig am Tag vorher die Zeit und erkunde den Weg! Dann weißt Du, wie viel Zeit Du einplanen musst und das Gebäude kommt Dir nicht mehr ganz so fremd vor. 

Generalprobe
Auch wenn es Dir im ersten Moment komisch vorkommt: Herauszufinden wie man wirkt, testet man am besten vor dem Spiegel oder Du fragst jemanden um seine Meinung. Der könnte Dir auch gleich ein paar Fragen über Dich stellen. Somit weißt Du, wie Du rüber kommst und was Du vielleicht verbessern kannst. Das Gleiche gilt auch für die Frage der Fragen: „Was zieh´ ich an?“! Mach Dich schlau, was in der Branche üblich ist und lege dir ein passendes Outfit zurecht. So findest Du heraus ob alles sauber ist, passt und ob Du dich wohl und selbstsicher fühlst, denn darauf kommt es an! Und die Hektik am nächsten Morgen musst Du somit auch nicht befürchten. An die Mädels: Beim Vorstellungsgespräch lautet in Sachen Make-Up die Devise „weniger ist mehr“! Deswegen lass den bunten Lidschatten und den angesagten Nagellack lieber in der Schublade, denn Natürlichkeit kommt einfach besser rüber! 

Erstmal ankommen
Stell Dich noch einmal vor und bedanke Dich bereits im Vorfeld für die Einladung- das kommt immer gut an. Da Du ja bereits erwartet wirst, steht in der Regel ein Raum zur Verfügung, in den Du gebeten wirst. Aber Achtung! Warte bis man Dich auffordert Platz zu nehmen. Auch hier ein kleiner Tipp: Wenn Dir etwas zu trinken angeboten wird, nimm es an! Das zeigt, dass Du Zeit mitgebracht hast und Du sie Dir gerne nimmst.

Die Tür fällt ins Schloss!
Es geht los! Nun sitzt Du mit Deinem (vielleicht) zukünftigen Vorgesetzten oder sogar mit mehreren Leuten an einem Tisch und alle schauen Dich erwartungsvoll an und, ja, Du wirst ganz schön aufgeregt sein. Falls Du dazu neigst, mit den Knien zu wippen oder sonst unruhig zu sein, versuche ruhig zu bleiben. Atme tief durch. Niemand beißt dich. Im Gegenteil- man möchte dich gerne kennenlernen und schauen, ob du in das Team passt! Deswegen sei einfach Du selbst und verstelle dich nicht, denn mit ein wenig Vorbereitung und einer sympathischen Art klappt´s von ganz alleine!



Kauf mich!

Gute TV-Werbung lenkt alle Blicke auf sich. Bei schlechter zuckt der Finger an der Fernbedienung.

Auch Personal-verantwortliche fragen sich schon beim Händeschütteln,
ob sie gerne auf einen anderen Gesprächspartner umschalten würden.

Profis wählen sogar innerhalb weniger Minuten aus einer Gruppe jene Bewerber aus, die sie näher kennen lernen wollen.

Bei der Frage zum Outfit für das Vorstellungsgespräch sollte man sich also mit einem Blick in den Spiegel fragen:

Blickfang oder Senderwechsel?

 


Angst vorm
ersten Mal
Professionelle Tipps für das erste Bewerbungsgespräch gibt eine Homepage der Agentur für Arbeit.  Die Rubrik Bewerbungstraining hält Übungen zur Vorbereitung auf Auswahltests parat. Ein spezielles Arbeitsblatt trainiert sogar das oft gefragte Allgemeinwissen. So kann man sich online fit machen für den ersten Einstellungstest.

www.planet-beruf.de

Wer Spaß an solchen Tests hat, findet auf www.wissen.de  unter der Rubrik Bildung über 40 verschiedene. An einigen würde auch manch ein Ausbilder scheitern.


WER LIEST IST KLAR IM VORTEIL
Zeit für Zeitung

  • Skandinavien liegt nicht in Zentralafrika.

  • Franz Beckenbauer ist nicht der Kaiser von Deutschland.

Ein bisschen mehr sollte man bei Einstellungsgesprächen aber schon wissen.

Was gut ankommt: Eine Woche lang vor dem Termin jeden Tag eine Tageszeitung mit Regionalteil lesen, eine Nachrichtensendung verfolgen und öfter mal Regionalradio hören. Dann weiß man sicher, wie der Oberbürgermeister von Krefeld heißt, was in der Wirtschaft los ist und welche Themen auch den potenziellen Ausbilder aktuell beschäftigen. Mit solchem Wissen kann man punkten.

Übrigens: Die Frage nach der Lage von Skandinavien ist typisch für Einstellungstests.


DIE ULTIMATIVE IN- UND OUT-LISTE FÜR BEWERBUNGEN
Was ist angesagt? Was ist ein sicheres No-Go?

IN
führt meistens einen Schritt weiter

Daumen-hoch von 123gif.de

OUT
führt meistens zur Absage

Daumen-hoch von 123gif.de

 

  • Interesse an dem Unternehmen, bei dem man sich bewirbt

  • Wissen über den Beruf, den man lernen will.

  • Hobbys, die zum Berufswunsch passen

  • Praktikum, das zum Berufswunsch passt.

  • Zielstrebigkeit und freundliche Hartnäckigkeit

  • Kennen seiner Stärken und Schwächen.

  • Vorbereite Fragen zum Ausbildungsbetrieb.

  • Grundrechenarten und Allgemeinbildung aufgefrischt.

  • Fähigkeiten, die zum Berufswunsch passen.

 

  • Briefvorlagen, die unverändert aus dem Internet oder von Freunden kopiert werden.

  • Gießkannen-Briefe, die bei allen Unternehmen gleich sind

  • Name des Ausbildungsbetriebes falsch geschrieben.

  • Eselsohren, Flecken, Knicke in den Unterlagen

  • Lustlosigkeit und gelangweiltes Auftreten.Ungepflegtes Erscheinungsbild

  • Sprachlosigkeit (Wird schnell als Desinteresse verstanden.)

  • Zu spätes oder viel zu frühes Erscheinen zum Termin.

  • Rechtschreibfehler oder Abkürzungen in der Bewerbung

Basis: 134 Gespräche mit Ausbildern, Leitern von Personalabteilungen, Geschäftsführern und Auszubildenden in Krefeld und im Kreis Viersen.