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Rund 12.000
Ausbildungsverträge sind
bei der IHK Mittlerer
Niederrhein derzeit
gemeldet. Über die
Hälfte der
Auszubildenden erlernen
einen Beruf aus dem Top Ten-Ranking:
-
Kaufmann/-frau im
Einzelhandel
-
Industriemechaniker/in
-
Kaufmann/-frau im
Groß- und
Außenhandel
-
Bürokaufmann/-frau
-
Verkäufer/in
-
Industriekaumann/-frau
-
Bankkaufmann/-frau
-
Kaufmann/-frau für
Bürokommunikation
-
Elektroniker/in für
Betriebstechnik
-
Fachkraft für
Lagerlogistik
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Checky on the Road
Überzeugungstäter unterwegs

Glaube versetzt Berge. Begeisterung
CHECK IN Berufswelt. Mit wenigen
Handgriffen wanderte CHECK IN
Berufswelt vom Firmenfahrzeug des
Hauptgeschäftsführers der IHK
Mittlerer Niederrhein Dr. Dieter
Porschen auf das Auto seines
Amtskollegen Hartmut Schmitz von der
Unternehmerschaft Niederrhein. Bei
einem zufälligen Treffen auf dem
Parkplatz der IHK hatte Schmitz das
Magnetschild auf Porschens
Dienstfahrzeug entdeckt und diesen
spontan zum Transfer überredet. Was
Porschen indes leicht fiel, da in
Kürze weitere Magnetschilder bei der
IHK eintreffen werden.
Alle Unternehmen, die am 30.
September dem interessierten
Nachwuchs die Türen ihre
Ausbildungsbetriebe öffnen, können
die Magnetschilder für ihren
Fuhrpark bestellen. Angesichts von
derzeit 135 teilnehmenden Firmen
könnte eine stattliche Flotte
zusammen kommen, die beim Nachwuchs
im Vorbeifahren für einen Besuch der
Ausbildungsbetriebe in Krefeld und
dem Kreis Viersen am CHECK IN Day
wirbt.
Die IHK und die Unternehmerschaft
sind zwei von acht Initiatoren, die
sich für die Aktion zur frühzeitigen
Ansprache der Fachkräfte von morgen
zusammengeschlossen haben.
Bundesstatistik beweist
Niederrheinische Azubis sind besser
Niederrheinische
Automobilkaufleute, Tankwarte,
Bauzeichner und Industriemechaniker
sind im Schnitt besser als ihre
Kollegen in Nordrhein-Westfalen und
allen anderen Bundesländern. Das
geht aus der aktuellen bundesweiten
Vergleichsstatistik der
Ausbildungsprüfungen aller
Industrie- und Handelskammern
hervor. Wer wissen will, woran das
liegt, sollte am CHECK IN Day
beispielsweise das Autohaus Tölke &
Fischer in Krefeld, Savas
Tankstellen in Kempen, das Brüggener
Architekturbüro von Stefan Wiens
oder die Viersener
Umwelt-Verfahren-Management
Gesellschaft sowie die Krefelder
Compo besuchen. Oder eines der
anderen derzeit 73 CHECK IN
Unternehmen.
Auszubildende im Bereich der IHK
Mittlerer Niederrhein haben in den
Berufsfeldern Automobilkaufmann/-frau,
Bauzeichner/-in und Tankwart
überdurchschnittlich gute Prüfungen
abgelegt. Dies geht aus der
bundesweiten Vergleichsstatistik
aller Industrie- und Handelskammern
hervor. So bestanden im vergangenen
Jahr nicht nur alle 42
Automobilkaufleute am Mittleren
Niederrhein ihre Prüfung, sie
erzielten auch mit einem
Durchschnitt von 79 Punkten bessere
Ergebnisse als die Prüflinge in NRW
(75) und bundesweit (74). Ganz vorne
lagen auch die 83
Industriemechaniker vom Niederrhein,
die ausnahmslos ihre Prüfungen
bestanden und mit einem
Punktedurchschnitt von 85 über den
Vergleichsergebnissen im Bund und im
Land (jeweils 82) lagen.
Bei den Kaufleuten für
Bürokommunikation gab es 94 von 95
bestandenen Prüfungen mit einem
Punktedurchschnitt von 74 (NRW 72,
Bund 71). Und auch die 139
Einzelhandelskaufleute mit einer
100prozentigen „Bestanden“-Quote
machten sich und ihren Ausbildern
mit einem Punktedurchschnitt von 81
(Land 80, Bund 77) alle Ehre.
Ähnlich positiv fiel die Bilanz bei
den Bauzeichnern aus: Fünf in der
Prüfung, fünf bestanden – und dies
mit einem Punkte-Durchschnitt von 74
(Bund: 71, NRW: 70). Die fünf
Tankwarte vom Niederrhein hatten
vergleichbar gute Ergebnisse: Auch
hier bestanden alle fünf Prüflinge
und lagen mit 71 Punkten im Schnitt
vor ihren Kollegen in NRW (70) und
im Bund (69).
Während rund um Auto und Straßenbau
die Azubis vom Niederrhein in jeder
Hinsicht unschlagbar waren,
schafften die vier Prüflinge im
Brauerei- und Mälzereigewerbe zwar
auch eine hundertprozentige „Bestanden“-Quote,
doch lagen sie in der Punktzahl mit
67 unter dem Bundes- und
Landesdurchschnitt (76 bzw. 72).
Weniger erfolgreich waren die
Bürokaufleute, von denen nur 336 von
398 die Prüfung bestanden, die aber
im Durchschnitt mit 69 Punkten nur
knapp hinter dem Mittel in Bund und
Land (je 71) lagen.
„Die jungen Menschen am Niederrhein
haben das Zeug dazu, ihre Ausbildung
mit guten und sehr guten Leistungen
erfolgreich abzuschließen“, stellt
IHK-Präsident Heinz Schmidt fest.
„Damit unsere Region in Sachen
Ausbildung auch künftig ganz vorn
mitspielen kann, brauchen wir nicht
nur gute Ausbildungsbetriebe,
sondern auch viele engagierte
Prüfer, die für unseren Nachwuchs da
sind.“ Schmidt weist in diesem
Zusammenhang darauf hin, dass die
IHK Mittlerer Niederrhein in vielen
Prüfungsausschüssen Verstärkung
gebrauchen kann – vom
Mediengestalter über
Veranstaltungskaufleute bis hin zu
Industrieelektrikern und
Zerspanungsmechanikern.
Jetzt durchstarten
714 mal direkt auf Los
Pauken, Büffeln,
Prüfung über Prüfung – und plötzlich
ist das Schulleben vorbei. Schon
manch einer hat vergessen, beizeiten
an die Zeit danach zu denken. Auch
ist durch den Wegfall der
Wehrpflicht die Lebensplanung vieler
Schüler durcheinander geraten. 714
durchaus attraktive Hilfestellungen
bietet derzeit noch die
Ausbildungsplatzbörse der IHK
Mittlerer Niederrhein.
714 offene Lehrstellen
sind derzeit auf
www.ausbildungsplatzboerse.ihk.de gelistet. Vor
allem für kaufmännische und gewerblich-technische Berufe
sucht die IHK für ihre Mitgliedsunternehmen derzeit noch
Jugendliche. Darunter auch für Ausbildungsplätze der Top Ten
Wunschliste beispielsweise für Kfz-Mechatroniker,
Fachinformatiker sowohl für Anwendungsentwicklung wie auch
für Systemintegration, Informatikkaufleute, Kaufleute für
Dialogmarketing, Kaufleute im Groß- und Außenhandel,
Bürokaufleute, Mediengestalter in Digital- und Print sowie
für Köche und Hotelfachleute. Wer auf der Internetplattform
nicht fündig wird, sollte den so genannten Matching-Service
der IHK nutzen. Die Matcher genannten Berater der IHK kennen
die heimischen Ausbildungsbetriebe sehr genau und wissen,
welcher Jugendliche am besten zu wem passt, was erwartet
wird und welche Schwächen mit welchen Leistungen
ausgeglichen werden könnten.

Jugendliche rufen einfach
den für sie zuständigen Matcher an oder senden ihm die
Bewerbungs-unterlagen zu. Zu finden sind die Ansprechpartner
auf der Internetseite
www.schule-wirtschaft.ihk.de unter der Rubrik
Matching. Wichtigste Voraussetzungen bei allen
Ausbildungsbetrieben: Motivation und Engagement.
Neu in Krefeld
Zukunft auf Ebene 5
Welche Frage Jugendliche auf dem Weg
ins Berufsleben auch immer haben,
Antworten gibt jetzt die Krefelder
Mediothek am Theaterplatz. Im so
genannten Azubi-Center stehen seit
Januar 880 Bücher und CDs rund um
das Thema Ausbildung zur Ausleihe
bereit. Zu finden ist es auf Ebene 5
im Regal Nummer 82. Hier können
jetzt zwischen den Regalen für
„Existenzgründer“ und „Wirtschaft“
470 verschiedene Medien reserviert
oder direkt ausgeliehen werden.
Viele davon wurden gleich
mehrfach angeschafft, damit
möglichst viele Jugendliche sich
über das Leben nach der Schule
informieren können.
Zu
den Werken gehören Ratgeber zur
Vorbereitung auf die Berufswahl oder
das Bewerbungsgespräch wie auch
Bücher über den Weg zu bestimmten
Berufen beispielsweise in der
Medizin, dem Bank- und Bürowesen
oder zu Karrieren im Handwerk.
Möglich machten das Azubi-Center
Spenden der Hildegard
Bredemann-Busch-du Fallois Stiftung
und der IHK-Jubiläumsstiftung in
Höhe von insgesamt 25.000 Euro.
Regionale Ziele
Wohin denn nur?
Die Planung
eines Klassenausflugs steht an, aber noch keine
Ahnung wohin? Wie wäre es denn mit einem Blick
ins Berufsleben? Auf der Website
www.schule-wirtschaft.ihk.de hat die IHK
Mittlerer Niederrhein die neue Rubrik
„Veranstaltungskalender“ eingerichtet. Über eine
Suchfunktion oder direkt einen Klick auf den
Kalender kann man dort nach besuchenswerten
Veranstaltungen in der heimischen Region suchen.
Schulen, die eine Aktion vorbereiten, bei der
sie die Unterstützung der IHK wünschen, erkennen
auf dieser Plattform schon vor der Anfrage, wann
eine Terminierung möglich wäre. Noch sind viele
Termine frei, aber das Jahr und mit ihm die
Planungen haben ja auch gerade erst begonnen.
Wie heißt es doch so schön? Der frühe Vogel
fängt die IHK, ... oder so ähnlich.
Öfter
mal was Neues
Airbag, Internet, I-Pad. Fast Food,
Slow Food, Functional Food. Die
Welt, in der wir leben, verändert
sich ständig. Mit ihr wandeln sich
die Aufgaben der Menschen und
natürlich auch die
Ausbildungsinhalte der Berufe.
Gänzlich neue Berufsbilder kommen
immer wieder hinzu. Noch nie konnten
Jugendliche unter einer so großen
Vielfalt an Berufen wählen und so
exakt den zu ihren Interessen
Passenden finden.

Seit 2001 kann man beispielsweise
zum
Sport- und
Fitnesskaufmann
ausgebildet werden. Im Vergleich zur
Ausbildung der Sportfachleute geht
es hier mehr um Aufgaben aus der
Verwaltung beispielsweise in
Fitness-Studios: Wie wirbt man mit
Sport- und Fitnessangeboten? Worauf
muss man bei Gebühren, Beiträgen und
Mitgliedsverträgen achten? Wie
erstellt man individuelle
Trainingspläne? 24 junge Frauen und
Männer machen aktuell mit dieser
Ausbildung ihr Hobby zum Beruf. Neun
Betriebe in Krefeld, Tönisvorst,
Viersen und Willich bieten dieses
außergewöhnliche Fitnesstraining für
den Nachwuchs an.
Welcher Beruf passt? Test unter:
http://portal.berufe-universum.de/
Offene Ausbildungsstellen unter
www.ausbildungsplatzboerse.ihk.de
Rubrik Aus- und Weiterbildung und im
Lehrstellen-Portal
www.jump-forward.de
Zeit ist
Geld
Je höher die
Qualifikation, desto
wertvoller die
Mitarbeiter. Nach dieser
einfachen Formel kann
jeder seine
Verdienstmöglichkeiten
mit Aus- und
Weiterbildung selbst
beeinflussen.
Fängt man beispielsweise
mit einer 2-jährigen
Ausbildung zum Verkäufer
an, kann man sein
Einkommen durch ein
weiteres Jahr für die
Ausbildung zum
Einzelhandelskaufmann
steigern. Danach ist die
Berufsbegleitende
Weiterbildung zum
Handelsfachwirt oder gar
zum IHK geprüften
Betriebswirt möglich.
Gleiches gilt für
technische Berufe wie
beispielsweise den
Teilezurichter, der
regulär nach zwei Jahren
seine Abschlussprüfung
ablegt. Mit einem
weiteren Lehrjahr könnte
er zum Mechatroniker
werden und danach sogar
noch den
Industriemeister
draufsetzen. Mit dem
Meisterbrief hätte er
dann sogar die Zulassung
für ein Studium erreicht
und könnte zu einem
besonders gefragten
Ingenieur werden. Ein
sicherlich sehr
anspruchsvoller Weg,
aber nicht unmöglich.
Informationen zur
Planung
des persönlichen
Werdegangs
bekommt man unter der
Bildungshotline der IHK.
Telefon 02151 / 635-455
Oder Fragen per Mail an
bildung@krefeld.ihk.de
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